TRIGOS-Gala 2009, Wien
Die begehrte Auszeichnung für Unternehmen mit Verantwortung - der TRIGOS - wurde am 04. Juni 2009 in den Kategorieren Arbeitsplatz, Gesellschaft, Ökologie, und Markt bereits zum sechsten Mal im vollbesetzten Saal des Studio 44 der Österreichischen Lotterien verliehen.
Neuerungen
Der TRIGOS ist heuer noch wertvoller geworden, denn einerseits ist der TRIGOS nun in jeder Kategorie ein Unikat, hergestellt aus Recyclingmaterial und andererseits wird er pro Kategorie nur mehr einmal vergeben. Das heißt, die Unterteilung in Groß- Mittel- und Kleinbetrieb gibt es nicht mehr.
Nominierte
Aus 146 eingereichten Projekte hat die Jury je sechs Projekte pro Kategorie und drei Projekte für den Sonderpreis nominiert. Aus dem Bezirk Leoben waren gleich drei Unternehmen nominiert. Wernegg Instalationen in der Kategorie Arbeitsplatz, Unternehmensgröße klein, mit dem Projekt "Erfahrung und Elan", Eine Welt Handel AG in der Kategorie Ökologie, Unternehmensgröße mittel, mit dem Projekt " Errichtung eines modernen Logistikzentrums in Passivbauweise" und LOGNOSTIK in der Kategorie Gesellschaft, Unternehmensgröße klein, mit dem Projekt "
Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen". Eine Welt Handel AG durfte sich dann auch über den TRIGOS-Gewinn in der Kategorie Ökologie freuen.
Kleine Unternehmen haben es besonders schwer
Mit AINOAH (Kategorie Gesellschaft) und LOGNOSTIK haben es lediglich zwei EPUs (Einpersonenunternehmen) zu einer Nominierung gebracht. Die Computer Center Lorentschitsch GmbH konnte sich als einziges Unternehmen der Unternehmensgröße klein gegen drei Unternehmen der Größe mittel, einem Unternehmen der Größe groß und einem weiteren Unternehmen der Größe klein durchsetzen.
In der Kategorie Gesellschaft hatte LOGNOSTIK einen besonders schweren Stand, denn als einziges Unternehmen der Unternehmensgröße klein - noch dazu als EPU - stand LOGNOSTIK Größen wie Borealis AG, PricewaterhouseCoopers GmbH, Generali Versicherung AG, Vöslauer und Die Berater®Unternehmensberater GmbH gegenüber. PricewaterhouseCoopers GmbH konnte sich schließlich mit dem Projekt "Begegnung von zwei Welten in der Nachbarschaft: Miteinander erleben, voneinander lernen" durchsetzen. "Natürlich gewinnt man auch gerne, wenn man nominiert ist, aber ich denke es ist keine Schande, wenn man gegen Größen wie Borealis, PricewaterhouseCoopers, Generali nicht bestehen kann, die sicherlich ein höheres CSR-Budget haben als ich jemals Jahresumsatz. Für mich gewinnt dadurch meine Nominierung wesentlich an Bedeutung. Aber das allerwichtigste für mich ist, dass es gelungen ist, das Thema Behinderung wieder ein kleines Stück in Richtung Wirtschaft zu bewegen", freut sich Klaus Tolliner, der beim
TRIGOS Steiermark mit dem Sommercamp schon erfolgreich war.

























