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101 Gesichter - 101 EPU im Portrait

Auf dem EPU Symposium 2010 entstand auf Wunsch der "Solo-Selbstständigen", dass sich die Wirtschaftskammer mehr um das Image der EPUs (Einzelpersonenunternehmen) kümmern solle, die Idee, 101 EPUs ein Gesicht zu geben.

Ende März startete das Projekt  "Gesichter - 101 EPU" mit dem Aufruf an alle Mitglieder der Wirtschaftskammer, die Ihre Produkte und Leistungen als EPU (Einzelpersonenunternehmen) anbieten. Innerhalb von zwei Monaten bewarben sich mehr als 550 Unternehmerinnen und Unternehmer. Daraus wurden schließlich die 101 Gesichter ausgewählt, die am Dienstag 15.11.2011 im Buch "101 Gesichter 101 EPU im Portrait" präsentiert wurden. Viele der ausgewählten Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung in die Sky Lounge zur feierlichen Buchpräsentation. Durch das Programm führte die Bundesgeschäftsführerin der Jungen Wirtschaft Magistra Elisabeth Zehetner.

Wirtschaftskammerpräsident Doktor Christoph Leitl ist Stolz auf die 238.000 EPUs (Einzelpersonenunternehmen) in Österreich, die eine Stütze der österreichischen Wirtschaft sind. In seiner emotionalen Eröffnungsrede zeigte sich Leitl beeindruckt vom Mut und der Verantwortung, die Einzelunternehmen auf sich nehmen. "Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer tragen ein hohes Risiko, haben weniger Urlaub und sind weniger oft krank, aber sie leben drei Jahre länger - three years more!", so Leitl. Weiters wies Leitl auf die Errungenschaften der Wirtschaftskammer mit der Abfertigung neu und der Möglichkeit der Arbeitslosenversicherung von Unternehmerinnen und Unternehmer hin.

Zu ergänzen wäre noch die Annäherung von Förderungen bei behinderten Unternehmerinnen und Unternehmern und nichtbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Leider gab es auch keinen Status über die schon seit Jahren propagierte GmbH light.

Anschließend berichtete Hubert Neuper in seiner Keynote über seine Erfolge und wie wichtig es ist, an sich und sein Handeln zu glauben. In sehr persönlicher Weise brachte Neuper dem Publikum nahe, dass Erfolg nach Außen nicht den Seelenfrieden nach Innen bringt. Beeindruckend stellte er dar, wie wichtig es ist, "sich am Morgen in den Spiegel schauen zu können" und seinen eigenen Weg zu gehen.

Dann war es endlich soweit und das Buch wurde von WKÖ Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser enthüllt. Nach dem anschließenden Gruppenfoto, gab es  noch genügend Platz sich beim Buffet auszutauschen.

Fotografisch hat die Einzelunternehmerin Anna Rauchenberger das Geschehen festgehalten (Öffnet externen Link in neuem Fensterzu den Eindrücken).