Herkömmliche Tagungen und Kongresse sind ein Business und Teilnahmegebühren jenseits der Tausend Euro keine Seltenheit. Dabei steht oft die reine Wissensvermittlung mit einem "Powerpoint- Marathon" mit 50 oder mehr Folien pro Stunde auf dem Programm. Für Wissensaustausch, Bildung von neuen Allianzen und Netzwerken ist kaum Platz im gedrängtem Programm. Oft sind auch die Pausenräume, sowohl die Akustik als auch das Platzangebot betreffend, nicht zum unbeschwerten Gedankenaustausch geeignet, schon gar nicht mit einer Mobilitätseinschränkung.
Idee
Diesen Umständen trägt das Sommercamp, der ExpertInnenkongress der besonderen Art, Rechnung. Das Sommercamp zielt auf die Balance zwischen Freizeit, Netzwerken und Wissensvermittlung bzw. Wissensaustausch ab. Damit an diesem besonderen Kongress auch möglichst alle Menschen, sowohl behinderte als auch nicht behinderte Menschen, teilnehmen können, stehen die barrierefreie Zugänglichkeit und größtmögliche Kostenschonung im Vordergrund. Jugend- und Familiengästehäuser haben sich dabei als ideale Veranstaltungsorte herauskristallisiert.
Konzept
Das Konzept sieht vor, dass die Vorträge, Beiträge, Diskussionforen, Seminare und Workshops von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst kommen und dafür keine Honorare bezahlt werden. Daher ist es besonders wichtig auch Raum für Erholung und Freizeitaktivitäten zu lassen und eine lockere entspannte Atmosphäre zu schaffen. Dabei stehen die länderübergreifende Vernetzung und der Wissensaustausch stets im Vordergrund.
Das Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Mensch richtet sich an alle Menschen, denen ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen am Herzen liegt.
Da Jugend- und Familiengästehäuser die Erinnerung an Jugendlager wecken und der Kongress selbstbestimmtes Leben mit Behinderung zum Thema hat, wird unser ExpertInnenkongress der besondern Art auch mit Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen bezeichnet.
Sommercamp Termine
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