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Sensibilisierungsworkshop BBASOP St. Pölten

Unter seiner Marke Capability® hielt Klaus D. Tolliner auf Einladung von Frau Magistra Monika Zöttl zum zweiten Mal einen Sensibilisierungsworkshop zum Thema "Behinderung erleben" an der Öffnet externen Link in neuem FensterBBASOP Bundesbildungsanstalt für Sozialpädagogik in St. Pölten ab. Mit den beiden vierten Klassen warteten immerhin über 40 Schülerinnen und Schüler mit Spannung auf den halbtägigen Workshop, der einen kurzen Theorieteil und einen Praxisteil umfasste.

Magistra Monika Zöttl begrüßte Dipl.-Ing. Klaus Tolliner als Referent, dem nach einem Stromunfall beide Unterschenkel und den linken Oberarm amputiert wurden, des Workshop, der kurz seinen beruflichen Werdegang vom Abschluss des Studiums an der Öffnet externen Link in neuem FensterMontanuniversität Leoben über das Qualitätsmanagement von Öffnet externen Link in neuem FensterG+F Georg Fischer Herzogenburg, den Verkauf von Öffnet externen Link in neuem FensterKOMPTECH GmbH Umwelttechnik, den Einkauf und die Logistik von Öffnet externen Link in neuem FensterSandvik BPI GmbH und CoKG bis hin zu seiner Selbstständigkeit als Unternehmensberater skizzierte.

Auf Grund der hohen Anzahl von Schülerinnen und Schülern wurde auf die klassische "Ich heiße... und ich tue..."-Vorstellungsrunde verzichtet. Den Einstieg machte ein Blitzlicht in Flüstergruppen. Die Ergebnisse der Flüstergruppen wurden plenar ausgetauscht. Die Stimmung war wegen des bevorstehenden langen Wochenendes gut bis sehr gut, obwohl sich am Freitag Mittag durch die anstrengende Woche schon etwas Müdigkeitkeit breit gemacht hatte. Bei den Erwartungen standen neue Erfahrungen zu machen und praktisch zu üben eindeutig im Vordergrund.

Anschließend wurde in acht Fünfergruppen das Thema Behinderung über die verschiedenen Behinderungsarten, die damit verbundenen Barrieren und die möglichen Hilfsmittel wiederholt. Eine Gruppe präsentierte dann ihre Ergebnisse, die plenar noch ergänzt wurden. Die gesamten Ergebnisse wurden in einem Flipchartprotokoll zusammengefasst. 

Nach der Mittagspause ging es in den Turnsaal zu den praktischen Übungen. Gestartet wurde mit einer Reflexionsrunde und alle konnten ihre Fragen an den Referenten Tolliner stellen. Dabei gefiel vorallem die Offenheit und der Humor des Referenten. Für die praktischen Übungen standen ein Faltrollstuhl und ein Rahmenrollstuhl der Firma Öffnet externen Link in neuem FensterCurasan in Leoben sowie der eigene rechtsgesteuerte Faltrollstuhl Tolliners zur Verfügung. Besonderes Interesse erweckte das Modell einer myoelekrischen Armprothese der Firma Öffnet externen Link in neuem FensterOtto Bock Austria. Damit konnte jede Schülerin und jeder Schüler selbst mit den eigenen Unterarmmuskeln das Modell steuern. Zum Abschluss des Workshops konnten die Schülerinnen und Schüler noch einen Blick auf das umgebaute Auto von Tolliner werfen.

Eindrücke vom Workshop (Foto: Zöttl, Holzinger, Tolliner)